ÜBER das Uracher Biermobil

8x feinstes Craftbier & Spezialbier frisch vom Fass!
Und das überall da, wo mein 3,5t Biermobil noch hinkommt!


Die Basics

Was ist eigentlich Craft Bier,
woher kommt es und warum es sich lohnt zu probieren!

 

 

„Bitte ein Bier“ ist ein sehr häufig gehörter Satz, ob im Biergarten, in der Gaststätte oder bei Freunden. Hierbei rechnen die allermeisten mit einem Pils oder Hefe Weizen. Eben etwas bekanntes konventionelles.
Doch was, wenn vom Bedienenden die Gegenfrage „Ein Pale Ale oder doch eher ein Smoth Stout?“ käme?
Zugegeben, Neueinsteigern dürfte es schwerfallen hier eine Antwort zu geben und dann auch zu wissen was sie da erwartet.

Wir verschaffen einen Überblick!

 

Craft Bier

Der Ausdruck „Craft“ beschreibt in erster Linie, das dieses Bier handgebraut ist.
Die allgemeine Geschichte des Craft Biers lässt sich über Großbritannien, Belgien und auch Frankreich zurück führen, die in Kolonialzeiten über den Ärmelkanal viele verschiedene Geschmäcker, Rezepte und Stile entstehen liesen.
Das Handwerk des amerikanischen Craft Biers, welches unverkennbar durch seine prägenden Hopfensorten ist, entstand im kleineren Stil um das Jahr 1970. Nachdem erst das Brauen für den Eigengebrauch verboten wurde, begannen viele Bauern heimlich im Keller zu brauen. Bei Aufhebung des Verbotes traten nun sehr viele Eigenkreationen mit den verschiedensten Aromen auf den Markt. Die Vielfalt und der häufig hohe Alkoholgehalt lisen das Craft Bier sich deutlich vom herkömmlichen Bier absetzen, welches zudem häufig mit Mais- oder Reis-stärke gebraut wurde.

Auch wenn man meinen könnte dass in der Craft Bier Szene jedes Bier mit Pilsen oder Früchten angesetzt ist, fallen dennoch viele Biersorten unter das allgemeine Reinheitsgebot! Falls du also mal Mango- oder eine Zitrusnote wahrnimmst, kann das sehr gut von einer der „Abermillionen“ besonderen Hopfensorten sein, die du da riechst und schmeckst.


Seit ein paar Jahren kam nun auch das Craft Bier in Deutschland an.
Wir bereiten Euch einen guten, aufregenden Einstieg in diese Welt voller Überraschungen.

 

Bierstile im Überblick

 

Das Ale

Das Wort „Ale“ kommt aus dem britischen und steht für ein fermentiertes Getränk, das hauptsächlich aus gemälzter Gerste gebraut wird. Im heutigen Sprachgebrauch der Briten wird es häufig auch als Synonym für Bier im allgemeinen benutzt.

Ale`s werden mit obergäriger Hefe bei ca 15-25°C vergoren, was eine Temperatur darstellt, die höher ist als bei einem Lagerbier gebräuchlich.

 

Zum Begriff Ober- Untergärig: Der Unterschied liegt in der Temperatur, dem Verbund und dem Aufenthaltsort der Hefe.

 

Obergärige Hefe arbeitet am besten bei höheren Temperaturen, zwischen 15°C und 25°C. Die Hefepartikel gehen eine Bindung zueinander ein, vorstellbar als würden sie sich gegenseitig an den Händen fassen. Wie das Wort „Ober“ schon impliziert, hält sich die Hefe beim Gärungsvorgang an der Oberfläche auf, wie eine Art Teppich.

Untergärige Hefe ist so ziemlich das Gegenteil zur Obergärigen Hefe. Sie entwickelt ihre volle Leistung bei tieferen Temperaturen, ist Einzelgänger und  setzt sich am Boden ab.

 

Das Pale Ale

„Pale“ kommt aus dem britischen und bedeutet hell. Zudem dass es im allgemeinen eine helle Bierart ist, bezieht sich der Begriff auch auf die helle Malz Sorte (Pale Malt). Es ist also definierbar als ein Obergäriges helles Bier.
Im Geschmack frisch und fruchtig lässt es sich wunderbar an warmen Tagen genießen.

 

India Pale Ale (IPA)

Als so gesehen „der große Bruder des Pale Ales“ ist auch das IPA ein helles Obergäriges Bier, jedoch mit historischem Hintergrund.
In Zeiten der Kolonialmächte, wurde es notwendig Bieren eine längere Haltbarkeit zu zuschreiben. Die Maßnahme hierfür waren ein höherer Alkoholgehalt und das stärkere Hopfen der Biere. War es anfänglich zum verdünnen nach der Überfahrt von England nach Indien gedacht, so schulten doch viele schnell ihren Gaumen und genossen das starke und im Geschmack volle Getränk pur.
Entstanden, war das IPA.
Es hebt sich auch heut zu Tage durch einen etwas höheren Alkoholgehalt und einen stark durchkommenden Hopfen Geschmack in Haupt- und Abgangsphase ab.

 

Das Session IPA

Das Session IPA verdankt seine Vorsilbe den früheren Arbeitern Englands. Ja, diese durften in bestimmten Zeiträumen (Session) während der Arbeit Bier trinken. Jedoch nur solche mit nicht zu hohem Alkoholgehalt. Es ist so gesehen der kleine Bruder des IPA, aber nicht der Zwillingsbruder des Pale Ale.
Ein Session IPA ist also ein helles Obergäriges Bier mit einem Alkoholgehalt von bis zu 5% (früher 3% - 5%) und stark hopfenbetont ist.

 

Das Double/Imperial IPA

Nicht irritieren lassen! Wer vom Imperial oder Double IPA spricht, redet vom gleichen.
Ausgezeichnet sind diese Biere durch einen sehr hohen Hopfenanteil und einen Alkoholgehalt von mehr als 7,5%. Entstanden in den 1990 Jahren an der Westküste der USA ist es ein starkes Vollmundiges Bier mit gut Umdrehungen.

 

Das Porter und Stout

Das Stout ist der Nachkommen des Porter (übersetzt „Lastenträger“) welches in den Jahren der industriellen Revolution bewusst als ein Energielieferant für die Arbeiter gebraut wurde. Als ein dunkles, obergäriges  und malzbetontes Bier ist der Unterschied bei den beiden Bierstilen heute kaum noch der Rede Wert. In den früheren Zeiten, das Stout entsand erst in den Anfängen des 20. Jahrhunderts, wurde das Porter mit gemälztem Getreide, das Stout mit ungemälztem Getreide gebraut.

über uns

„Wie kommt man denn darauf, einfach mal Bier zu brauen?!“
Eine berechtigte und häufig gestellte Frage.

 

2012 begann unsere Reise durch die Craft Bier Welt in den Staaten. Dort wohnte unser Bruder und eben dieser schwärmte vom Craft Bier, welches sich von den Deutschen, doch eher verwechselbar ähnlich schmeckenden, deutlich abhebt. 

Einige Zeit später, durch das schenken eines Bierbraukastens zu Weihnachten in der Familie, kam uns der Gedanke: was die können, können wir auch! Nur besser!

 

Die Idee war geboren und so begann auch das Handwerk. Nach reichlich Überlegungen und ein paar Experimenten, liesen wir Daniel und David den blumig-frischen aber angenehm milden Schippaloiner entstehen. Das helle Lager wurde pünktlich zum Schäferlauf, dem das Bier auch seinen Namen verdankt, zur Verköstigung frei gegeben.

Seit unseren Anfängen, dem Brauen im Keller und dem rein lokalen Bekanntheitsgrad, hat sich aber viel getan:


Neben unserer Hausmarke, dem Schippaloiner, erhältst du durch uns auch andere Teils preisgekrönte Biere. Wir beziehen diese ausschließlich aus kleinen aber feinen Brauhäusern die unserer Meinung nach das wohl beste Bier machen!

Zu dem touren wir Wochenends mit unserem Biermobil durch ganz Deutschland um euch da draußen zu zeigen, wie gut Bier sein kann!

Steht die Nächste Große Familienfeier an? Oder ein Fest unter Freunden? Wir begleiten euch und Lassen den Abend kulinarisch unvergesslich werden.
Nimm Kontakt auf und miete uns für dein Event an, gerne schenken wir dir und deinen Freunden leckere Tropfen aus unserem Biermobil aus. Wir freuen uns!

Galerie

In kürze kannst du dir hier unsere Entstehung, verschiedene Events und die schönsten Momente ansehen!